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Energetische Sanierung Zuschuss für Heizungsanlagen

Energetische Sanierung

Zuschuss für Heizungsanlagen

Wer seine Heizungsanlage mit Hilfe erneuerbarer Energien saniert, wird finanziell unterstützt. Ab dem 1. März stellt die staatliche Förderbank KfW einen zinsgünstigen Ergänzungskredit zu bereits bestehenden Förderprogrammen bereit. Der maximale Förderbetrag beträgt 50.000 Euro.

Holzspäne aus dem Holzlager eines Biomassekraftwerks Heizen mit Biomasse Foto: BMU / Bernd Müller

Schon jetzt gibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss für kleine Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien aus dem Programm "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt".

Ab dem 1.3.2013 stellt die KfW mit dem neuen Förderprogramm Nr. 167 eine ergänzende Kreditfinanzierung zur BAFA-Förderung bereit. Das neue Programm kann entweder mit einem BAFA-Zuschuss kombiniert oder eigenständig genutzt werden. Allerdings darf Summe aus Kredit und Zuschuss nicht die förderfähigen Kosten übersteigen.

Was wird gefördert?

Die neue KfW-Förderung gilt für

  • thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
  • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW.

Wichtig für eine Förderung ist, dass die Heizungsanlage im Wohngebäude vor dem 1.1.2009 installiert wurde. Gefördert werden auch Gebäude, für die vor dem 1.1.2009 ein Bauantrag gestellt beziehungsweise eine Bauanzeige erstattet wurde.

Wird beispielsweise ein Gebäude überwiegend zum Wohnen (Miet- oder Eigentumswohnungen) genutzt, ist auch eine zentrale Heizungsanlage und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude förderfähig.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Ferien- und Wochenendhäuser sowie gewerblich genutzte Flächen.

Für wen gilt das neue Förderprogramm?

Den neuen KfW-Ergänzungskredit kann betragen, wer

  • durch Kauf Eigentümer an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden wird
  • bereits Eigentümer ist und die Heizungsanlage austauschen möchte.

Maximal gefördert werden 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Laufzeit des Kredits beträgt bis zu 10 Jahre bei einem festgeschriebenen Zinssatz für die Gesamtkreditlaufzeit. Die Konditionen für die jeweils geltenden Maximalzinssätze (Soll- und Effektivzinssätze nach den gesetzlichen Bestimmungen) sind in einer Übersicht für die einzelnen KfW-Förderprogramme enthalten.

Der Förderantrag ist vor dem Heizungsaustausch bei der Hausbank zu stellen. Nachdem die KfW-Förderbank geprüft hat, gewährt die Hausbank den Kredit.




Quelle: www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/02/2013-02-26-zuschuss-fuer-heizungsanlagen.html





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